Viel nass,
voll krass!
Wo bleibt nur der Sonnenschein?
Der hat doch im Sommer dazusein!
Pflotschnass!

Der Didier vermisst sein Auto, quelle malheur.
Den Ami-Oldie klauen ist gar nicht schwör.
Dann ein Anruf von der Polizei,
sie wisse, wo die Karre sei:
Auf einer Juraweid, voll Kuhdreck und Beulen, quelle horreur.

Alle Störche sehen aus als ob sie Housi hiessen.
Falls du Housi heisst sei stolz, ihm zu gleichen.

Findet als Nachklang zu Mario Cortesis „Stade de Bienne“ – Artikel dieser Limerick jetzt vielleicht Gnade:

Eine Roger-Federer- Allee soll es geben.
Eine Willy-Gassmann-Allee wäre auch nicht daneben.
Dieser Mann tat was fürs Eishockey.
Der EHC Biel ist bis heute dabei.
Was tat „Roger National“ für BIEL dagegen?

Ob Filzkugel-Allee oder Hartgummischeibe-Stadtion:
Ich wollte provozieren eine Diskussion.
Wenn einer Katze ein Haar wird gekrümmt,
sind die Leserbriefschreiber erzürnt.
Ist denn eine reine Namensvergabe keine Option?

Ein Chirurg vom Inselspital das Skalpell wohl handhaben kunnt.
Er säbelte den Halsschlagaderfeind zugrund.
Dann kratzte er akribisch die Röhre aus,
fast als desinfiziere er ein Hexenhaus.
Ich danke ihm ein Leben lang. Mit gutem Grund.

Eine Roger-Federer-Allee soll es geben.
Eine Willy-Gassmann-Allee wäre auch nicht daneben.
Dieser Mann tat was fürs Eishockey.
Der EHC Biel ist bis heute dabei.
Was tat „Roger National“ für BIEL dagegen?

Ich möchte dichten wie Goethe können,
doch die grauen Zellen mir dies vergönnen.
So muss ich halt weiter hinken
und mich beschränken aufs Limericken.
Man muss sich halt bescheiden können.

Die Frau des Bielers Edgar Stumm
arbeitete in Heimarbeit mit Radium.
Sie leuchtete dann immer beim Verkehr,
das gefiel dem Edgar jeweils sehr.
Sie wähnten sich wie im Elysium.

Ein Bieler namens Hektor Krummenacher
war ein perfider „Fertigmacher“.
Fand einer dies oder jenes eine gute Sache,
kommentierte er:  „Dies sei eine miese Masche“.
Er war unbeliebt, der Krummenacher.

Da gabs den Sutzer Bürger Hofmann,
ein senkrechter Schweizer Mann.
Als der Hitler wieder aus dem Radio schallte,
holte Hofmann den Karabiner, dass es knallte.
Bei der Inspektion fehlte die Patrone dann.

Die Bielerin Johanna Tanner
vermisste ihre Lieblingsbüroklammer.
Ihr Freund half suchen, sie fands nett.
Er fand die Klammer dann in ihrem Bett.
Suchen und finden: „Das kann er“.

Mir wiederfuhr ein grosses Glück auf Erden:
Ich konnte Urgrossvater werden.
Vorläufig ein herziges Pärchen.
Es ist wie im Märchen!
Es können ruhig noch mehr werden.

Strahlenalarm in Biel.
Schrie ein verschreckter Bieler Giel.
Früher pinselten Hausfrauen Radium
rings ums Zifferblatt herum.
Leuchtziffern war das erwünschte Ziel.

Für etwas das seit Jahren vorbei
erhebt sich plötzlich ein gross Geschrei!
Strahlentote gab es keine in Biel,
das zu behaupten wäre zuviel.
Wann ist die Halbwertzeit für Gerüchte vorbei?

Das Grosi sei mit dem Verlo fort von daheim,
berichtet die Nichte von Fredy Scheim.
Es glaube das Ziel sei der Friedhof.
Der kleine Hansli findet das doof
und fragt: „Wie kommt das Velo dann wieder heim“?

Es ist ein ganz besondrer Duft,
der jetzt bereichert die Bieler Luft:
Das Aroma- und Farbenpendel
deutet in Richtung Lavendel.
Der Stadtgärtnerei ein Bravo für den Provence-Duft.

Warum war damals niemand da
als die Freveltat geschah:
Mitten in einem Feld von Artischocken
erhebt sich in Beton ein Würg- und Kotzebrocken.
Die Verschandlung Kretas ist schon da!

Die Zentralplatzuhr aus Hongkong
wünscht sich ein Date mit King-Kong.
Unter welchem Budgetposten
verkrochen sich die Kosten?
Fragt der Steuerzahler Gustav Long.

PUNK zieht nicht mehr
also muss eine NIKAB her.
Man ist ja so rasch konvertiert,
dass es doch ein weinig irritiert.
Eine andere Art Provokation, nicht mehr.

Ein Bieler namens Edgar Himmelreich
war beileibe nicht so reich
wie Sterne am Himmel.
Dafür hat er zwei Pimmel.
Anatomisch die Sensation im Intimbereich.

Ein Bauer namens Lukas aus dem Kandertal
besass Nerven aus X-fach gehärtetem Stahl.
Seine Frau war eine Non-stop-Quasseltasche.
Man hört sie noch in der Urne: Aus der Asche!
Für Lukas ist das ganz normal.

Ein Bieler namens Gottfried Lutz
war immer etwas knapp an Stutz.
Was ihm so arges Bauchweh machte,
dass es im Gedärme krachte.
Er schnorrte dann ein Kaffee-Lutz.15

Schweizer Fahrende! Startet eine Motion
für einen 27. Kanton!
Halt mit flexiblen Grenzen.
Es gibt ja auch Aerzte ohne Grenzen.
Seid beruhigt: Das Steueramt findet euch schon.

Es ist wie bei allem Tun
ob Limerick oder Cartoon:
Es gibt solche und solche,
genau wie Lurche und Molche.
Hauptsache, es ist was im tun.

Ein älterer Bieler namens Hanspeter Schafroth
spazierte einst im Abendrot
dem Oberen Quai entlang
und kreuzte den Rutter Schang
der ihm froh einen „Guten Abend“ entbot.

Ambros, ein potenter Ziegenbock,
läuft auf der Weide schier Amok.
Er besteigt fast jede Geiss:
Für ihn überhaupt kein Steiss.
Von Ferne ertönt ein harter Rock.

Ein Bieler namens Heinrich Kapp
erbte Gelder, gar nicht knapp.
Er postete den Maserati Quatro Porte,
dicke Auspuffrohre, assez forte.
Dem Permis-Verlust entging er knapp.

Ein Bieler namens Hans-Rudolf Frentzen
eröffenete eine Agentur für Lizenzen:
Ob als Bananenkrümmer, Fabrikant für Ameisenschienbeinschoner
Leichenschmuggler, Kleidermottenzüchter,  Aktiv-Flohner:
Immer zur Agentur Hans-Rudolf Frentzen.

Und hast du der Liebe nicht
bist du ein armer Wicht.
Du bist nicht geschaffen für allein,
du musst zwiesamm sein.
Ansonsten existierst du nicht.

Wenn die Abendsonne die Firne rötet
und das Sennenalphorn trötet,
das Vieh dem Stall entgegen zieht,
die Milch alsbald in den Eimer stiebt,
dann des Sennenstirn sich freudig rötet.

Viele rätseln rum an des Phaistos-Ring
und zerbrechen sich den Gring.
Wer findet wohl den Schlüssel?
Sucht in der antiken Suppenschüssel,
dann löst ihr das Rätsel „ring“.

Sie eifern nach den Rolling Stones
mit lüpfigen Weisen und tollen Songs:
Die munteren „Buebe vom Bielersee“,
seit 40 Jahren, auch auf Tournee.
Nun sinds Männer, aber was solls!

Wer stand da mit schütterem Bart vor Ort?
Es war der leibhaftige Ischariot.
Er hat verraten Gottes Sohn
um des Petrodollars Judaslohn.
Sein Bart ist jetzt dichter und rot.

Ein Kind will Schwäne füttern,
derweil will die Mama twittern.
Das tun Beide ganz gerne,
bis dann, weit in der Ferne,
es anfängt zu gewittern.

Es träumte dem Bieler Housi Brauen
er gehe erneut, den Ringplatz anzuschauen.
Er erblickt den Platz: Gepflästert!
„Schluss jetzt mit gelästert.“
Darf der Housi dem Traum wohl trauen?

Ein Bieler namens Hugo Ganz
gewann beim Schwingen einen Kranz.
Ab jetzt er als „Böser“ gilt.
Stolz geht er nun z`Chilt.
In Rosas Auge kam ein neuer Glanz.

Ein Bieler namens Hannes Jegerlehner
war ein pflichtbewusster Strassenkehrer.
Er liess auch kein Trottoir aus,
jeder Hundsdreck war im ein Graus.
Er war pingelig wie ein Erbsenzähler.

Was ist ein Furz?
Ich erklär es kurz:
Es ist ein aromatisierter Duft,
ansonsten CO2, reine Luft!
Mir ist es schnurz.

Putin, Herr über der Russen Land
leistet sich neuestens allerhand.
Erst schluckt er die Krim,
wo führt das noch hin?
Ist er gesättigt  v o r  Feuerland?

Putin wird nicht weichen.
Er will den Zaren gleichen.
Vom KGB auf den Zarenthron:
die Zarentreuen beben voller Zorn.
Der neue Zar stellt die Weichen.

Wenn du blockierst die Autoschlangen,
tut dich die Polizei belangen!
Ja, ja! Der Autoverkehr
wird halt immer mehr.
Eine Lösung: Die neuen Asphaltschlangen?

Der Bieler Heiri Undergand
vermisst am See den Palmenstrand.
Drum reist er an die Südsee,
dass er mehr davon seh.
Nächstes Ziel: New England.

Die Zeit läuft davon meinen Gedanken
die nur mühsam sich zusammenranken.
Ist es schon Alzheimers Schuld?
Ich vermisse der Muse Huld.
Noch hab ich Zeit, mich zu bedanken.

Die Baronin von Leberflecken,
verwandt über sieben Ecken
mit den ex-Piraten von Monaco.
Ihr Ur-Urahn schrie Zeter-Mordio
in deren Burgverliess voll Zecken.

Eine Bielerin namens Anne-Lise Lamprian
zündet abends hundert Kerzen an.
Neulich hat sie eine vergessen.
Morgens beim Ausblasen hat sie diese gegessen:
Das hat ihr gar nicht gut getan.

Im Hafen lag der Johnny Hutter
an Deck auf seinem Kutter.
Es schauten die Passanten
als ob sie ihn kannten:
Für Johnny das reine Augenfutter.

Es scheint die Sonne,
welch eine Wonne!
Wenn dann hereinbricht die Nacht
mit ihrer verdunkelten Macht:
Hör ich den Ruf: „Ich komme“!

Wir vom Kulturverein mit vielen Stimmen
halfen dir, den Stadtratssitz zu gewinnen.
Wir erwarten von dir Support
in der Finanzdebatte, Ehrenwort.
Du musst energisch mitbestimmen.

Es schaffte es der Maler Salvi Benz
nicht mehr bis zum 2014ner – Lenz.
Er verzog sich in die Poeten-  und Maler-Gefilde
und fand Aufnahme in deren Gilde.
Er besass nämlich genügend Potenz.

Wenns blitzt habe ich eine 5-Kmh – Spatzung.
Beim Parkingmeter gilt nicht die selbe Satzung.
Ich klage beim EGH für Autorechte
für gleiche und dieselben Rechte,
und ich hege wirklich grosse Hoffnung.

Ihr Outfit ist nicht konträr
sondern absolut komplementär.
Blaue Hose, gelbe  Bluse
für Frau Hanne Kluse.
Was ist, wenns nicht so wär?

Eine Bielerin namens Hugi Dorothe
lud Herren ein zum 4-Uhr-Tee.
Waren sie um 6 noch nicht gegangen,
hielt sie halt ihr Charme gefangen
und wachten auf im Separée.

Ein Bieler Beizer namens Erwin Stoll,
wusste nicht, was er kochen soll.
Zum Klang einer antiken Leier
kreierte er verlorene Eier.
Die Gäste fandens nicht so toll.

Es behauptet der Bieler Gustav Habermus
die Giraffe sei eine Creation Africanus.
Dem widerspricht Kernen Fritz
wörtlich und gar spitz:
„Das ist ganz klar reiner Rassismus“.

Wohin man auch schaut: Nordmanntannen.
Wo bleiben denn die Nordfrautannen?
So sinnt hin und her
die Bielerin Elfriede Wiederkehr:
Sie vermisst die Frauenquotentannen.

Die Bielerin Elisabeth Fröhlich
war punkto Gesundheit eigentlich
immer ganz munter.
Manche sagen: „Putzmunter“.
Ist das schon Frauenfeindlich?

Der Pissopa aus Bellmund
tat es per Zeitung kund,
dass er in dunkle Ecken pisse
wenn er halt dringend müsse.
Schuld sei der öffentliche Pissoir-Schwund.

Ein Zehntausendfranken-Kunstobjekt
wurde bei Grabarbeiten jetzt entdeckt.
Kunstbanausen diente es als Abfallkübel.
Dies befand die Stadt als arges Uebel.
Drum wurde das Werk dann zugedeckt.

Ein Bieler namens Hannes Ringelnatz
intiiert die Bewegung „Occupy Zentralplatz“:
„Brecht die Macht der Banken!
Gebt dem Volk die Zinsen-Franken.
In meinem Portefeuille hats noch Platz.“

Wann ich mich vom Acker mache
betrachte ich als meine Sache.
Ich möchte begegnen dem Sensenmann
Aug` in Auge, von Mann zu Mann.
EXIT fährt eine coole Masche.

Ein Bieler-Heiler nannte seine Salbe „WARZ ab“.
Der Arzt sprach ihr die Wirkung ab.
Der Patient reagierte hektisch
und blieb schaurig skeptisch.
Der Heiler sprach: „Warts ab“.

Er war eher wortkarg als ein Schnurri,
der Bieler Helmuth Burri.
Als ein milchbärtiger Konvertit lauthals schrie:
„Bald werden wir alle Muslime sy!“
Meint er nur: „Dumme Schnurri“.

Der Neubieler namens Egon Beer
schätzte seine Mitbürger sehr.
Er war von auswärts zugezogen.
Bloss dem parler français war er kaum gewogen.
Das bedrückte ihn hingegen sehr.

Auf einer Insel
inmitten Verkehrsgerinnsel
sitzt ein Leopard.
Er heisst Leonhard
und hat im Kopf ein Blutgerinnsel.

Ein Bieler namens Gutschti Wasserfallen
fand an den diversen Missen meist gefallen.
Tolle Kurven, lange Beine.
(Pst: Gar nicht wie die Seine!)
Eine gefiel ihm aber gar nicht: Weil aus St. Gallen.

Giacobbo und Müller:
Ein Sonntagabendfüller.
Mit dieser Sendung
verknüpft sich die Hoffnung
auf einen humorigen Superknüller.

Der Schweizerischen Volkspartei
ist es offenbar einerlei
wer ihr den Arsch abwischt
wenn ihr Lebenslicht erlischt.
Bachab die Initiative: Eins zu zwei!

Was ist ein Limerick?
Nicht alle begreifen den Trick:
Es geht oft um Nonsens.
Versmass hat jetzt Dispens.
Machts jetzt Klick?

Limericks sind wie Karikaturen:
Es zählen nur die Konturen.
Es geht um den Witz,
mehr oder weniger spitz.
Oft mit einem Hang zum Obskuren.

Sieh Dich vor!
man wirft Dir Rassismus vor:
Simmentaler darfst Du sie nicht mehr nennen.
Sollst als Fleckvieh sie nur benennen.
Also: Sei kein Tor!

Ich bin der Fal(r)ang in Süd-Ostasia.
Ich bin der Gringo in Lateinamerika.
Wenn ich den Regen von hinten tät benennen,
würd man als Rassisten mich verkennen.
Bin ich jetzt ein Rassismusopfer? Ha ha ha ha….2

Sei nicht naiv,
schau nach im Archiv.
Da gehts um den Reim,
lass das Versmass sein!
Eine Reaktion: Positiv!

Ein Limerick
hat mit Lyrik
nichts am Hut,
und das ist gut.
Soviel zur Kritik.

Wenn ein „gesunder“ Alleebaum wird gefällt,
dies dem Naturschutz arg missfällt.
Wenn ein Schwan eine Schwingfeder verliert,
ist der Tierschutz sofort involviert.
Wie sagte schon Shakespeare: „Wie es Euch gefällt“.

Die Finanzlage bedrückt ihn sehr,
den Bieler Stadtpräsidenten Erich Fehr.
Wenn niederfährt der Defizite-Hammer,
fängt an das grosse Gejammer.
Der Stapi findest gar nich fair.

In Athen sitzt eine Eule
auf einer maroden Säule.
Griechenland, mein einstiges Idol
für Kultur und Demokratie: Das Symbol.
Stecht endlich auf die Eiterbeule!17

Vor der Glotze sitzt ein Ozelot
und beschaut sich einen Werbespot.
Es geht um einen teuren Marken-Sekt.
Der hohe Preis jedoch erschreckt.
Die Bieler Pelz-Madame meint dazu: „Sapperlot“.

Gegen dass Sitzpinkeln setz ich mich zur Wehr.
Da stelle ich mich quer.
Es sei wegen der gelben Tropfen.
Was? Das kann ich gar nicht kopfen:
Ich war Rohrführer bei der Feuerwehr.

Alle Jahre wieder
rieseln vom Weihnachtsbaum die Nadeln nieder.
Dann ist jedoch das Fest vorbei:
Das ist aber einerlei
es kehrt 2014 wieder.

Bis dahin – und darüber hinaus – viel Glück, Zufriedenheit und gute Gesundheit,
und allen Fans – praktisch, weil geschlechtsneutral – meiner Limericks ein
humoriges neues Jahr.

In der Pichoud-Schlucht tut sich eine Langholzfuhre schwer.
Dahinter staut sich der Verkehr.
Ein ZH-Autofahrer meinte mit Geschrei:
„Sägt die Stämme doch entzwei“!
„Geht nicht. Gibt Mundharmonikas für Zürcher. Bitte sehr.“

Wieder ging der Bieler Housi Brauen
um den neuen Ringplatz zu beschauen.
Sein Schreck war gross: Geteert!
Der Housi fand das ganz verkehrt
und wandte sich ab mit Grauen.

Es jammert die Urahne im Pflegeheim
die Jungen liessen sie wochenlang allein.
Sie müsse ja versauern
und das sei zu bedauern.
Die einzige Kurzweil sei das offene Bein.

I bin e Bueb
vo Trueb
im ghögerige Aemmetau.
Drum weiss i ganz genau
i ha Schueb.

Ein Bieler namens Markus Maucher
war ein begabter Freizeit-Perlentaucher.
Eines Tags traf er in der Südsee
eine zuckersüsse Unterwasserfee.
Ihr Kuss raubte ihm den letzten Schnaufer.

Ein Bieler namens Hugo Gammentaler
ass nur urchigen höhlengereiften Emmentaler.
Seine Frau Charlotte, geborene Keller,
stand auf den rässen Appenzeller.
Im Bett bevorzugt sie den chächen Gammentaler.

In allen Betrieben herrscht Ruh.
Bald trinkst auch Du
ein Bier
mit mir.
In aller Ruh.

Der Phallusmaler Niger
sich am Glarnerziger
sehr gerne erlabt
wenn er ihn vom Stöckli schabt.
Ihm träumt, er sitze am Ufer vom Niger.

Eine Bielerin namens Rosamunde
vernahm die seltsame Kunde,
dass sie sich halte einen Affen,
um sich jeweils nackt im Spiegel zu begaffen.
So schaffte dies Gerücht sie in aller Munde.

Carpe Diem: Geniesse den Tag.
Herbsttage, wie ich sie mag.
Der Himmel: Azurblau.
Mir wirds fast flau.
So möcht ichs jeden Tag.

Der Stadtplaner von Biel findet es glatt,
dass das Wallis Viertausender hat.
Ein Hochhaus in Biel: Unnötig,
da allzu „schrötig“.
So setzt er die Stadtplanung Schachmatt.

Ein Bieler namens Ulrich Fritz
biss in einen Spargelspitz
und verlor den Schneidezahn!
Das ist doch der Wahn.
Der Zahnarzt meint: „Ein teurer Witz“.

Im Himalaja herrscht der Irbis,
oft gelüstet ihm nach einem Imbis.
Manchmal fällt auch die Hauptmahlzeit aus,
wenn für längere Zeit: Oh Graus!
Dann wär er froh um einen Kürbis.